neundreiviertel


















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Projektbeschreibung
neundreiviertel | Dachau | 2024
Das neue Haus für eine junge Familie verbindet zwei Straßen, weshalb es weder Vorder- noch Rückseite gibt. Der Baukörper reagiert auf die bestehenden Häuserfluchten und sitzt somit solide im Grundstück. Wirkt jede Fassade für sich wie ein Pultdach, so erschließt sich der diagonale First des symmetrischen Satteldachs erst auf den zweiten Blick. Diese Drehung bildet den städtebaulichen Brückenschlag zur vorhandenen Bebauung und erzeugt zwei natürliche Hochpunkte. Innenräumlich trifft die Diagonale im Dach auf eine klare Raumstruktur und wird in jedem Zimmer des Obergeschosses neu erfahrbar. Zusammen mit dem regionalen Handwerk ist ein Stadtbaustein entstanden, der die Nähe zur Umgebung sucht und zugleich eigenständig bleibt.
Kunst im Garten: Wolfgang Sand




